Testament

Früher oder später sollte sich jede Person einmal Gedanken um seinen letzten Willen und Testament machen. Wer soll den Nachlass erben und zu welchen Teilen? Wie ein Testament abgefasst sein muss, richtet sich nach den Vorschriften aus dem BGB.

Eine Verfügung von Todes wegen wie das Testament auch genannt wird ist dann wirksam, wenn die Formvorschriften dafür eingehalten worden sind. Der Erblasser muss testierfähig, d.h geschäftsfähig sein und höchstpersönlich handschriftlich das Testament abfassen. Der Aussteller muss erkennbar sein und das Testament muss eigenhändig unterschrieben sein. Ferner sollte angegeben sein, wann und wo das Testament errichtet wurde. Dies ergibt sich aus § 2247 BGB.

In vielen Fällen ist es sinnvoll ein notarielles Testament errichten zu lassen, damit sicher gestellt wird, dass es keine Missverständnisse gibt.

Berliner Testament

Ein gemeinschaftliches Testament  „Berliner Testament“ liegt vor, wenn Ehegatten gemeinsam testieren. Es kann nur von Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartnern errichtet werden, nicht auch von nicht verheirateten Paaren.

Es reicht aus, wenn ein Ehegatte das Testament handschriftlich verfasst und der andere Ehegatte das gemeinsame Testament unterzeichnet. Im Unterschied zu getrennt voneinander erstellten Einzeltestamenten können Verfügungen getroffen werden, die auch nach Ableben eines Ehegatten für den anderen Ehegatten bindend sind, man bezeichnet solche Verfügungen dann als wechselbezüglich.

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